Barrierefrei bauen – universelle
Lösungen für mehr Komfort

GU-Gruppe und Systemmarken

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Barrierefrei von der Tiefgarage bis zur Dachterrasse

Um allen Gebäudenutzern höchsten Komfort zu bieten, müssen alle Komponenten perfekt mit­einander funktionieren. Deshalb bietet die GU-Gruppe Komplettlösungen aus einer Hand – von der Türschwelle bis zum zentralen Gebäudemanagementsystem, vom Fensterbeschlag bis zur automatisierten Fassadensteuerung.

Inklusion statt Exklusion

Rollstuhlgerecht, sehbehindertengerecht, seniorengerecht: Wenn Barrierefreiheit als Sonderlösung für einige wenige Personen gilt, dann bedeutet das eine Ausgrenzung oder auch Exklusion. Einen Gegenentwurf dazu bildet das Prinzip der Inklusion: Es bietet jedem Mensch die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht und Alter.

Universal Design: Eins für alle

Das Prinzip der Inklusion macht universelle Lösungen für alle Menschen notwendig. Die Antwort darauf? Universal Design. Mit ihm beginnt ein Wandel zur Barrierefreiheit als Selbstverständlichkeit, die Menschen jeder Generation und in allen Lebenssituationen integriert. Ergebnis dieser Idee sind universelle Lösungen, die Komfort, Barrierefreiheit und Ästhetik harmonisch miteinander verbinden – so wie die Produkte und Systeme der GU-Gruppe. Damit vergrößert sich nicht nur der Nutzerkreis, sondern auch der Wert des Gebäudes.

Förderung durch die KfW

Wer barrierefrei plant und baut, kann von der attraktiven Förderung durch die KfW profitieren: Aktuelle Informationen, Merkblätter und Ansprechpartner zur Förderung von barrierefreiem Bauen finden Sie auf www.kfw.de. Darüber hinaus sind die Konditionen für barrierefreies Bauen klar definiert. Hier ein Auszug:

Haus- und Wohnungseingangstüren müssen

  • eine Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m erreichen
  • in einer Höhe zwischen 0,85
  • 1,05 m Bedienelemente (z. B. Türdrücker, Stoß- und Zuziehgriffe, Schließzylinder) aufweisen
  • mit geringem Kraftaufwand zu bedienen sein
  • auf der Innenseite eine ausreichende Bewegungsfläche aufweisen. Ist dies baustrukturell nicht möglich, können nach außen aufschlagende Türen verwendet werden, sofern auf der Außenseite eine Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 x 1,70 m vorhanden ist
  • stufen- und schwellenlos sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, dürfen Schwellen maximal 20 mm hoch sein
  • bei Austausch einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²·K) aufweisen, sofern es sich um Außentüren als Teil der thermischen Hülle des Gebäudes handelt

Innentüren müssen

  • auf eine Durchgangsbreite von mindestens 0,80 m erweitert werden
  • in einer Höhe von 0,85 – 1,05 m einen Türdrücker aufweisen
  • bei Sanitärräumen nach außen aufschlagen und von außen entriegelbar sein
  • bei Einbau von Raumspartüren bei geöffneter Tür eine Durch­­gangsbreite innerhalb des Flures von mindestens 1,00 m gewährleisten

Bedienelemente müssen

  • großflächig bemessen, tastbar wahrzunehmen und in ihrer Funktion erkennbar sein. Daher sind ausschließlich Kipp- und Tastschalter zu verwenden. Bewegungsabhängige Schalter sind zulässig
  • eine Montagehöhe zwischen 0,80 – 1,10 m aufweisen

Damit keine Fragen offen bleiben

Sie haben Fragen zu barrierefreiem Bauen? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie zu den Systemlösungen der GU-Gruppe.

Architekten Hot­line
 
Tel.: +49 (0) 2051 201-2000