Seguridad en combinación
¿Desea la máxima seguridad en el control de acceso y, al mismo tiempo, asegurarse de que en caso de emergencia se puedan utilizar las vías de evacuación? Entonces una cerradura antipánico es la solución perfecta.
La cerradura antipánico permite que una puerta pueda abrirse en cualquier momento desde el interior sin llave, incluso si está cerrada con llave, es decir, con el pestillo echado. Al accionar la manilla o la barra antipánico en el interior, tanto el resbalón como el pestillo se retraen simultáneamente. Desde el exterior, las puertas se abren generalmente con llave, en determinadas variantes también con la manilla.
Requisitos diferentes para puertas interiores y exteriores
Las puertas equipadas con cerraduras antipánico están sujetas a diferentes requisitos. Por ejemplo, es necesario diferenciar entre puertas interiores y exteriores. Mientras que en las puertas exteriores, además del control de acceso, la protección antirrobo suele ser prioritaria, en las puertas interiores la seguridad en caso de incendio es especialmente importante. Además, debe considerarse si se trata de una puerta de una o dos hojas.
No obstante, la posibilidad de evacuación y liberación en situaciones de emergencia y pánico siempre es el aspecto central.
Sobre resbalón, pestillo y nueca
Las cerraduras antipánico tienen tres componentes esenciales que desempeñan un papel especial en relación con la función antipánico, o mejor dicho, con las funciones antipánico: el resbalón, el pestillo y la nueca de la manilla.
cuadradillo de manilla
resbalón
cerrojo
Cierre de emergencia o antipánico
Dos normas europeas regulan esencialmente los requisitos para puertas en vías de evacuación y, por tanto, las exigencias principales para las cerraduras antipánico instaladas en ellas.
- La EN 179, que regula los requisitos para los cierres de emergencia, por ejemplo en puertas de oficinas no públicas
- La EN 1125, que trata los aspectos de los cierres antipánico, por ejemplo en puertas de edificios públicos
Además, las cerraduras antipánico de BKS están certificadas según otras normas como VdS.
Cerraduras antipánico y sus funciones de puerta de emergencia
Aunque la función básica de una cerradura antipánico siempre es la misma, existen diferentes funciones antipánico para distintos escenarios de aplicación. Se distinguen las funciones antipánico B, C, D, E y P. Las diferentes funciones determinan si y cómo una cerradura puede abrirse desde el exterior con la llave.
Función de conmutación B
- El acceso desde el exterior solo es posible con llave, ya que la manilla exterior está en vacío, el resbalón mantiene la puerta en la cerradera y el pestillo está retraído.
- Girando la llave a una posición especial, la manilla exterior queda acoplada permanentemente. Así, la manilla puede volver a retraer el resbalón. Esta función de apertura se mantiene hasta que, al cerrar con la llave, la manilla exterior vuelve a quedar en vacío. Como se puede conmutar permanentemente entre vacío y función de apertura, se denomina función de conmutación.
Posición de apertura (Imagen superior)
Función desde el interior y el exterior
Paso desde ambos lados mediante la manilla, el resbalón se retrae y la nueca está acoplada en ambos lados.
Posición básica (Imagen central)
Función desde el exterior
La manilla exterior está en vacío, ya que la nueca está desacoplada; la puerta solo puede abrirse con la llave. Al hacerlo, la nueca se acopla y la puerta puede abrirse con la manilla. Después, la nueca debe volver a ponerse en vacío con la llave.
Función desde el interior
Salida, la apertura de la puerta es posible en todo momento en dirección de evacuación.
Cierre (Imagen inferior)
En las cerraduras de la serie 21 (cierre automático), el cierre del resbalón automático se realiza automáticamente.
Función desde el exterior
La manilla exterior está en vacío, ya que la nueca está desacoplada; la puerta solo puede abrirse con la llave. Al hacerlo, la nueca se acopla y la puerta puede abrirse con la manilla. Después, la nueca debe volver a ponerse en vacío con la llave.
Función desde el interior
Salida, la apertura de la puerta es posible en todo momento en dirección de evacuación.
Posibilidades de aplicación
Gracias a la manilla exterior, es posible su uso como puerta de paso.
- Puertas de pasillo en edificios administrativos y de oficinas
- Residencias de ancianos
- Puertas de acceso secundario
- Entradas secundarias en guarderías, escuelas y hoteles
Schließzwangfunktion C
- Der Zutritt von Außen ist nur per Schlüssel möglich, da der Türdrücker auf der Außenseite sich im Leerlauf befindet, die Schlossfalle die Tür im Schließblech hält und der Riegel eingefahren ist.
- Durch drehen des Schlüssels in eine spezielle Position wird der äußere Türdrücker kurzzeitig eingekuppelt. Nur in dieser Schlüsselposition kann mit dem Türdrücker die Öffnungsfunktion genutzt werden; währenddessen kann der Schlüssel nicht abgezogen werden. Durch den Zwangden äußeren Türdrücker wieder in den Leerlauf zu versetzen, bevor man den Schlüssel abziehen kann, spricht man von einer Schließzwangfunktion.
Grundstellung (Bild oben)
Funktion von außen
Leerlauf des Türdrückers, da die Nuss entkuppelt ist; die Tür kann nur mit dem Schlüssel geöffnet werden.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Öffnungsstellung (Bild mitte)
Funktion von außen
Leerlauf des Türdrückers, da die Nuss entkuppelt ist; die Tür kann nur mit dem Schlüssel geöffnet werden. Hierzu den Schlüssel bis zum Endanschlag in Öffnungsrichtung gedreht halten, dabei wird
die Schlossnuss eingekuppelt und die Tür kann über den Drücker geöffnet werden. Nach Schlüsselabzug ist der Außendrücker wieder automatisch auf Leerlauf geschaltet.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Verriegelung (Bild unten)
Bei Schlössern der 21er-Serie (automatisch verriegelnd) findet die Verriegelung von Automatikfalle automatisch statt.
Funktion von außen
Leerlauf des Türdrückers, da die Nuss entkuppelt ist; die Tür kann nur mit dem Schlüssel geöffnet werden. Hierzu den Schlüssel bis zum Endanschlag in Öffnungsrichtung gedreht halten, dabei wird
die Schlossnuss eingekuppelt und die Tür kann über den Drücker geöffnet werden. Nach Schlüsselabzug ist der Außendrücker wieder automatisch auf Leerlauf geschaltet.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Anwendungsmöglichkeiten
Durch den Drücker auf der Außenseite ist die Nutzung als Verbindungstür möglich.
- Flurtüren in Verwaltungs- und Bürobauten
- Altenheime
- Nebeneingangstüren
- Nebeneingänge an Kindergärten, Schulen und Hotels
Durchgangsfunktion D
- Der Türdrücker auf der Außenseite ist immer eingekuppelt und die Tür kann mit dem Drücker jederzeit geöffnet werden. Durch den dauerhaften freien Durchgang (Zugang) von außen spricht man von einer Durchgangsfunktion. So kann z. B. die Feuerwehr solche Türen während ihrer Einsätze als Rettungszugang nutzen.
- Durch Abschließen der Tür, wird der äußere Türdrücker in den Leerlauf versetzt.
Öffnungsstellung (Bild oben)
Funktion von innen und außen
Durchgang von beiden Seiten über den Drücker, dabei wird die Falle zurückgezogen, die Schlossnuss ist beidseitig eingekuppelt.
Verriegelung (Bild unten)
Funktion von außen
Nach einer Fluchttürfunktion von innen ist der Außendrücker wieder eingekuppelt. Durchgang von außen nach innen möglich. Bei der Verriegelung über den Schließzylinder wird der Außendrücker ausgekuppelt.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich. Nach Betätigung des Türdrückers ist der Riegel so lange zurückgeschlossen, bis über den Schlüssel wieder verriegelt wird.
Anwendungsmöglichkeiten
Durch den Drücker auf der Außenseite ist die Nutzung als Verbindungstür möglich.
- Flurtüren in Verwaltungs- und Bürobauten
- Altenheime
- Nebeneingangstüren
- Nebeneingänge bei Kindergärten, Schulen und Hotels
Wechselfunktion E
- Von außen ist der Zugang nur mit Schlüssel möglich, da nur eine Türknopf oder Stoßgriff auf der Außenseite verbaut ist.
- Der Schlüssel muss zum Öffnen eine viertel oder halbe Drehung in Öffnungsrichtung gedreht werden, um die Schlossfalle zurückzuziehen und die Tür zu öffnen.
Grundstellung (Bild oben)
Funktion von außen
Als Beschlag darf nur ein feststehender Knauf oder Stoßgriff verwendet werden. Durchgang nur über den Schlüssel, dabei wird die Falle zurückgezogen.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Verriegelung (Bild mitte / unten)
Funktion von außen
Durchgang nur über den Schlüssel, dabei wird die Falle zurückgezogen. Bei Schlössern der 21er-Serie (automatisch verriegelnd) findet die Verriegelung vom Fallenriegel automatisch statt.
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Anwendungsmöglichkeiten
Durch den feststehenden Knauf/Stoßgriff ist das Begehen von der Außenseite nur in Verbindung mit Schlüsselbetätigung möglich.
- Türen an Trafostationen und Heizungsräumen
- Aufzugsanlagen
- Tiefgaragen
- Eingangstüren für Läger und Geschäftshäuser
- Hauseingangstüren in Miets- und Mehrfamilienhäusern
Panik-Riegelfunktion P
Grundstellung (Bild oben)
Funktion von außen
Als Beschlag darf nur ein feststehender Knauf oder Stoßgriff verwendet werden. Die Tür kann über Ziehen/Drücken am Beschlag geöffnet werden. Eingang, keine Falle (Pendeltür).
Funktion von innen
Ausgang, die Öffnung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich.
Verriegelung (Bild unten)
Funktion von außen
Durchgang nur über den Schlüssel, dabei wird der Riegel zurückgezogen. Nach einer Fluchttürfunktion von innen entsteht die Grundstellung.
Funktion von innen
Ausgang, die Öff nung der Tür ist grundsätzlich jederzeit in Fluchtrichtung möglich. Nach Betätigung des Türdrückers ist der Riegel so lange zurückgeschlossen, bis über den Schlüssel wieder verriegelt wird.
Anwendungsmöglichkeiten
Durch den feststehenden Knauf/Stoßgriff ist das Begehen von der Außen seite nur in Verbindung mit Schlüsselbetätigung möglich.
- Türen an Trafostationen und Heizungsräumen
- Aufzugsanlagen
- Tiefgaragen
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